Dit & Dat
Von Osnabrück nach Dingolfing — Fotos aus der E24-Fertigung Dezember 2023




Wusstest Du, dass jeder Sechser ein bei Karmann gefertigtes Blechkleid besitzt? Selbst wenn es ein 1989er Modell ist?

Selbst nach der Verlagerung der Endfertigung des E24 in das BMW Werk Dingolfing wurden die Karosserien weiterhin bei Karmann/Osnabrück und nicht in Bayern hergestellt. Bis zum Produktionsende (nach 86.219 Exemplaren) wurden in Niedersachsen exakt 86.314 Rohkarossen gefertigt und zu BMW geliefert.

Leider ist von den 95 „auf Halde“ produzierten Karossen heutzutage keine mehr unter der Teilenummer „1976486 Karosserie-Gerippe“ im ETK zu finden. Alle weg. Die eine oder andere wird wahrscheinlich für eine Reparatur, Restaurierung oder zum Aufbau eines Rennwagens verwendet worden sein, oder steht in einer privaten Werkstatt und wartet dort auf ihre Bestimmung.


   
Karosserie Fertigung im Hause Karmann Osnabrück
Fotos: Karmann
  Endmontage in Dingolfing
Fotos: BMW AG

Doch zurück zu den Anfängen: Die ersten 9.800 hergestellten BMW E24 stammen bekannterweise vollständig aus hauseigener Karmann-Produktion. Nach der Pressung und dem Zusammenfügen des Bleches im Hauptwerk Osnabrück wurde die Karosserie im 50 km entfernten Karmann Zweigwerk Rheine lackiert, mit dem Antriebsstrang verheiratet und fahrfertig endmontiert.
Eine komplett ausgelagerte, externe Dienstleistung also. Anschließend wurden die Fahrzeuge an BMW ausgeliefert.

Ab Mitte 1977 wurde die Endfertigung dann wegen Qualitätsproblemen in das BMW-Werk im bayerischen Dingolfing verlagert. Und die Karosserien von Karmann über eine Entfernung von 650 Kilometer angeliefert.

Bevor in Dingolfing BMW-Automobile vom Band liefen, gehörte das Werk übrigens der Hans Glas GmbH, bekannt durch Kleinstwagen wie dem Goggomobil, aber auch dem Glas 1300 GT und dem Glas 3000 V8 (wegen seines italienischen Aussehens Glaserati genannt), die nach die Übernahme im Jahr 1967 mit BMW-Logo weitergebaut wurden. Doch das ist eine andere Geschichte...

Am 9. November 1970 wurde dort der Grundstein für das heutige BMW-Fahrzeugwerk-Dingolfing gelegt. Im September 1973 lief dort der erste BMW 5er (E12) vom Band. Danach folgten der E24, alle weiteren 5er-Reihen, als auch der 7er und der 8er BMW.


 
   
Fotos: BMW AG
Linkes Bild (Originale BMW Bildunterschrift): „Die separat zum Hauptband montierten Motor- und Fahrwerksteile auf dem Weg zum eigentlichen Höhepunkt der Montage, dem Motoreinbau und so genannter Hochzeit, womit das Zusammentreffen von Motor, Fahrwerk und Karosserie gemeint ist.“

Rechtes Bild (Originale BMW Bildunterschrift): Produktionsprozess Presswerk E24 im Werk Dingolfing (6er Coupé)
„Presswerkhalle Gebäude 20.2. In der Zeit vor dem Aufstellen der Pressenstraßen wurde die Halle auch als Lagerfläche genutzt, deshalb sind links Pressteile und im Hintergrund Werkzeuge aufgereiht. Die Rohkarosserien rechts stehen ebenfalls aus Platzgründen hier, die Gründe für die Ausschleusung aus dem Rohbau können aber sehr unterschiedlich sein. Beispielsweise Qualitätsmängel, Aufbau von Lagerbeständen oder CKD-Fertigung.
Ebenso wurden hier aber auch die von der Karmann GmbH aufgebauten Karosserien für den E24 zwischengelagert, um in die Lackiererei eingeschleust zu werden. Aufnahmedatum: 1986-1987“


 
   
Fotos: BMW AG
Es gab übrigens keine eigene Produktionsstraße für den E24, die Sechser-Reihe teilte sich das Band mit dem BMW E12 und E23. Danach ging es auf die hauseigene Einfahrbahn und zum Teil auch über umliegende Landstraßen. Später wurde auch die neugebaute A92 mit einbezogen. Interessanterweise wies die Autobahn im Bereich von Dingolfing sechs verschiedene, varierende Straßenbeläge auf. Auf ihnen konnte Abrollverhalten auf den in unterschiedlichen Teilen Deutschlands verwendeten Asphaltmischungen getestet werden.

Rechtes Bild: Produktionsprozess Montage Finish im Werk Dingolfing (Informationsaustausch Südafrika)
Originale BMW Bildunterschrift: „Ein schwarzer Meister aus dem BMW Werk in Pretoria (Südafrika) arbeitet mehrere Wochen bei seinen Kollegen in Dingolfing, als Teil eines regelmäßigen Austauschprogramms.“

Originale BMW Bildunterschrift (Bild oben): „Produktionsprozess Karosseriebau E24 im Werk Dingolfing (6er Coupé). Aufnahmedatum 12.02.1985.“
Für mich sieht das allerdings eher nach einer einem 7er BMW der Baureihe E23 aus. Ab Herbst 1986 lief dann auch der E32 in Dingolfing vom Band.

 
   
Fotos: BMW AG
Linkes Bild: „Das geschmückte letzte Fahrzeug der alten 6er Reihe (E24), ein Coupé, läuft in Dingolfing vom Band.“

Direkt links vom Fahrzeug steht Manfred Eicker (kaufmännischer Werkleiter 1987-1990), rechts neben dem Wagen Prof. Joachim Elsholz (technischer Werkleiter 1984-1998) umgeben von Montageleitern, Meistern und Mitarbeitern.

Irritierend ist allerdings die auf dem Schild zu sehende Produktionszahl von 86.113 Stück statt der bekannten Anzahl von 86.219.

Eine plausible Erklärung dazu hatte Holger Lübben, Co-Autor der 6er-Chronik parat: „BMW hat schlichtweg sehr lange mit falschen Zahlen hantiert. Bis etwa im Jahr 2000 wurden beim 6er ganz offiziell 86.113 produzierte Einheiten bestätigt, danach waren es sehr lange 86.216. Ich bin dann irgendwann die Seriennummern durchgegangen. Dabei hab ich dann festgestellt das sie bei drei Varianten jeweils das 0. Exemplar „vergessen“ hatten. Das hab ich dann versucht mit der BMW-Pressestelle zu klären. Anfangs ohne Erfolg - irgendwann haben sie dann aber doch meine Zahlen übernommen - daher sind es nun auch offiziell 86.219. Warum BMW am Anfang 86.113 Exemplare auf dem Zettel hatte kann ich nicht genau sagen. Ich gehe davon aus das da jemand in den 80ern die Daten von Hand ausgewertet und einen Fehler gemacht hat.“


Vielleicht gibt es noch weitere Zeitzeugen, die Fotos oder Anekdoten beisteuern können? Egal, ob aus Dingolfing oder von Karmann in Osnabrück bzw. Rheine.
Mich würde zum Beispiel interessieren, wie die Rohkarossen von Osnabrück nach Dingolfing transportiert wurden. Hat davon (oder aus anderen Produktionsprozessen) noch jemand Fotos?

Die E24 Community würde sich freuen : )










Aus dem Leben des Pressechefs Juli 2023




Kennen Sie diesen Herrn? Er taucht auf etlichen historischen Pressefotos auf, meist am Steuer der darauf präsentierten Fahrzeuge. Auch in Verbindung mit Prominenz aus dem Showbusiness ist er auffallend oft zu sehen.

Wer dieser Mann ist?
Es handelt sich um Dirk Henning Strassl, seines Zeichens damaliger Leiter der BMW-Presseabteilung und dankenswerter Weise auch Unterstützer dieser Website.


 
Am Steuer: der BMW-Pressechef höchstpersönlich   Entspannt nach erfolgreicher Europapremiere des BMW 635 CSi (1978)

Dirk Henning Strassl war damals unter anderem für die Einführung des 6er BMWs zuständig und konzipierte im März 1976 die weltweite Präsentation im Marbella Club, Spanien.

Viele weitere Premieren für andere BMW-Baureihen folgten. Doch zuerst ein kleiner Flashback in die siebziger Jahre:

 
Transport der dreißig BMW 633CSi und 630 CS Pressefahrzeuge nach Andalusien   Kann losgehen: Morgens am Testwagenplatz im spanischen Marbella

   
Präsentation - in der Mitte Eberhard von Kuenheim   Booklets zu den Premieren in Genf und Marbella   Im Austausch mit GM-Designer Bill Mitchell
Fotos: BMW AG

Darüber hinaus machte Strassl die Öffentlichkeitsarbeit für die Procar-Serie, das BMW-Junior-Team und die PR für die Art Cars. Später war er Objektleiter des BMW Magazins, entwickelte Buchreihen wie 'BMW Profile' und strukturierte die Cluborganisationen (International Council of BMW Clubs). Ach so, Kommunikationsleiter der Sparte BMW Mobile Tradition sowie einer der Ideengeber für das „Münchner Wirte“ Procar war er auch noch. Soweit die Kurzform.

Toll, einen so wichtigen Zeitzeugen interviewen zu können. Hier weitere interessante Bilder aus Dirk Henning Strassls Archiv, die er mir zum scannen und publizieren zur Verfügung stellte.


 
Übergabe des E24 Safety-Car an den Chef der ONS-Sicherheitsstaffel, Herbert Linge. Rechtes Foto: mit Huschke von Hanstein, Sportpräsident des AvD

   
Strassl mit Ski-Star Marc Girardelli   Übergabe vor dem Headquarter/Museum   Mit Prinz Albert von Monaco im März 1985
Fotos: BMW AG

 

Schauspieler Robert Wagner und sein neuer „Dienstwagen“: In seiner neuen Serie „55 Lime Street" fährt Wagner als Versicherungs-Detektiv einen BMW 635 CSi. (Text: Bildrückseite des linken Fotos).

Wer erkennt den jungen Mann mit den wilden Haaren auf dem rechten Bild? Kaum zu glauben, aber es handelt sich um den jungen Johnny Cecotto, damals Motorrad-Weltmeister, später BMW-Tourenwagen-Pilot. Macht ihm Strassl auf dem Foto vierrädrige Fortbewegungsmittel schmackhaft? Bei dem Fahrzeug handelt es sich jedenfalls um einen sehr frühen BMW 633 CSi, einen sogenannten „Karmann“. Gut zu erkennen an den gebogenen Wischwasser-Röhrchen, die durch die schwarze Abdeckung des Innenraumgebläses ragen.

Im Jahr 1989 wurde Cecotto italienischer Tourenwagenmeister auf BMW M3 (E30). Eine auf 505 Stück aufgelegte Sonderserie des Wagens wurde daraufhin nach ihm benannt.


   
Tina Turner und der ihr von der BMW AG zur Verfügung gestellte 745i (Foto vom Juli 1985). Daneben nochmal der fünffache Ski-Weltcup Gesamtsieger Marc Girardelli mit seinem cosmosblauen BMW 635 CSi. Slipper, Bundfaltenhosen und weiße Socken waren Mitte der 80er Jahren definitiv en vogue. Ganz rechts: Robert Wagner bei einer Rede vor BMW Publikum vor dem Display eines M635 CSi.

   
Widmung von Robert Wagner   US-Sängerin Chi Coltrane   Chris De Burgh, BMW M1 Werksabholung, Mai 1985

 
Willy Bogner bei der Premiere von „Fire and Ice“ anlässlich des Hahnenkamm-Rennens in Kitzbühel. BMW war mit dem M635 und dem 325i Allrad Sponsor des Films. Bild rechts: Hubert Auriol (erster Paris-Dakar Sieger auf BMW) und Christian Danner vor einem BMW M635 CSi in La Napoule, Südfrankreich, während der Presse Präsentation der BMW Marine GmbH und der BMW K 100 RS.

 
Viele Jahre war BMW das offizielle Fahrzeug der Salzburger Festspiele. Strassl: „Zusammen mit dem Bauer Verlag (damals unter anderem Herausgeber von Quick und dem deutschen Playboy) organisierten wir die offizielle Vorfahrt der Ehrengäste.“ Hier das Führungsfahrzeug M635 CSi pilotiert (natürlich) von Dirk Henning Strassl, dahinter eine Kolonne von fünfundzwanzig(!) BMW 7er. Links vor dem Salzburger Festspielhaus und rechts auf dem Weg dorthin.

 
Award Winner: das Goldene Lenkrad ging 1976 an den BMW 633 CSi   Mit Fritz Wepper (halb verdeckt hinter Strassl)

   
Fotos: BMW AG
Warten vor dem Hovercraft — Bilder von der Europapremiere des BMW 635 CSi im Jahr 1978. Besondere Vorkommnisse: einige. Die italienischen Autojournalisten ließen es ziemlich krachen und schrotteten ein E24-Pressefahrzeug („Aquaplaning-Schaden“).

Zuvor gab es schon Probleme in Frankreich, als auf einem frisch asphaltierten Straßenstück, das natürlich mit Vollgas durchfahren wurde, anschliessend zentnerweise verklebter Rollsplitt und Teer aus den Radkästen der Testwagen entfernt werden musste.

Finaler Höhepunkt war schließlich die Festnahme des BMW-Fotografen Robert Kröschel, der am Sonntagmorgen vor dem Mailänder Dom beim letzten Fahrzeug Shooting die Kennzeichen aller Länder auswickelte, durch die er das Auto gefahren hatte. Pech für ihn. Die Polizei setzte ihn fest, weil sie in ihm einen international operierenden Autodieb vermutete. Weiteres Material von der Tour gibt es HIER zu sehen.



Finde die Unterschiede: Dieses „Strassl-Führungsfahrzeug“ der Europapremiere des 635 CSi trägt keinen Zierstreifen auf der Flanke, hat breitere Motorsportfelgen, Einarmwischer und Scheelmann-Sportsitze. Es ist ein Versuchsträger der BMW Motorsport GmbH. Präziser: ein Testfahrzeug des Motorenpapstes Paul Rosche.

Strassl: „Das Auto kam verspätet zur Abreise von einer Testfahrt zurück, bei der es ‚Nockenpaule' unter das Heck eines Lastwagens gestopft hatte — versehentlich natürlich. Die erste Etappe der Europapremiere fuhr ich daher ohne den richtigen Frontspoiler, was mit etwas Übermut auf der Autobahn beinahe zu einer Flugeinlage führte, da das Coupé, sagen wir, etwas stärker versuchsmotorisiert war. Ich als Chef musste ja immer als Letzter los und als Erster da sein.“

Vielen Dank lieber Dirk Henning Strassl für den Support, die netten Mails und Anekdoten!


 
Rosches Versuchsträger der BMW Motorsport GmbH   Italienischer „Aquaplaning-Schaden“

Fotos: BMW AG

   
    Gute Laune und Hopfenkaltschale auf dem Spoiler    

Strassl: „Der Fotograf der Presseabteilung, Robert Kröschel, meinte zwar: "Die Perspektive, Herr Strassl ist beschissen!' Ich fand sie toll“.






Viel neues Zeugs: Nerdstuff Teil 5,6 und 7 Januar 2023




Diesmal reicht es gleich für eine Dreifach-Ausgabe. Hier das Zeugs, welches mir in den letzten Monaten bei eBay vor die Flinte lief oder vom Weihnachtsmann gebracht wurde:

Neue Quartettkarten: „Tuning“ heißt ein klassisches 80er-Jahre-Kartenspiel der Firma Piatnik. Es enthält unter anderen die E24 Widebody-Version der Bonner Firma „ABC-Exclusive“. Aber auch andere durchgeknallte Style-Exzesse sind vertreten, wie Uwe Gemballas Avalanche und der legendäre Sbarro Sahin 1000 mit Flügeltüren und Lamellengrill.
Links unten eine Karte des Hamburger Motoraver-Quartetts aus den frühen 2000er Jahren, unten mittig ein 635 CSi mit dem werkseitigen „Gruppe-A-Motorsport-Kit“ (Quartett „IAA 83“), daneben die kleinen Top-Ass-Karten von „Glanz Autos Made in Germany“. Wer hat sich eigentlich diesen Namen ausgedacht?
Ganz rechts ein M635 CSi aus dem 2010er Piatnik BMW-Quartett.


 
     
Ich finde ihn mega: ein Print der originalen BMW-E24-Maßskizze. Eine ähnliche, aber deutlich simplere Version kennt man ja bereits aus den Prospekten.

Bei dieser Blaupause handelt es sich jedoch um eine andere, deutlich ausführliche Zeichnung. Die wurde damals von BMW bei der technischen Prüfstelle für Kraftfahrzeugverkehr in Hannover eingereicht. Der „Genehmigt“ Stempel ist auf den 27. April 1976 datiert.


   
Mit Front-, Seiten- und Heckansicht, Aufsicht, Bremsschema, Auspuffdarstellung und Schaltschema der Automatik. Die Drucke gibt’s als 1976er sowie 1982er CS/1 Version. Bestellbar in verschiedenen Größen und mehreren Papieren bei Mantuary. Mir gefiel die Variante auf Transparentpapier (42x60 Zentimeter) am besten.

 
     
In Europa so gut wie unbekannt sind die australischen Bücher über den legendären JPS-Tourenwagen von Down Under. Zu einen „The Jim Richards Story“ zum anderen das im selben Verlag erschienene Buch „Australian Motor Racing Year 1985/86“.

Es enthält viele Bilder des damals frischgebackenen Touring-Car Champions sowie viele Infos und Details, die hier bei uns auf der anderen Seite der Erdkugel bisher noch nicht publiziert wurden. Dazwischen schöne zeitgenössische BMW-Anzeigen.


   
         
Wer steht denn da so provokant auf dem Autodach? Das ist die norwegische Pop-Sängerin Sigrid.
Durch diese Pose hat sie gleich eine Platte mehr verkauft - meine : )

Auch auf dem Rückcover und der Innenhülle: feinste E24-Motive. Aktuellen Radio-Pop würde ich den Sound nennen. Hier das offizielle Video zum reinhören.


 

„Car Graphic“ ist das führende japanische Auto Magazin, das schon viele Jahre erscheint. Genauer gesagt seit 1962. Natürlich wurde dort auch etwas über den 6er BMW veröffentlicht, und zwar in der Ausgabe 8/1978.


 
     
Ein schönes zwölfseitiges Doppelfeature 633i vs. 733i, jeweils in der Automatik-Version. Beide Fahrzeuge wurden auf japanischer Landstraße und Testtrack ausgequetscht.

Für Leser die des japanischen leider nicht mächtig sind (so wie ich) ist Car Graphic allerdings eher über 300 starkes, interessantes Bilderbuch mit vielen Anzeigenmotiven (Tuning, Zubehör, Händler) und Designstudien.


   
         

 
     
Auf diesen Fotos fast unsichtbar: bei diesem seltsamen, transparenten Kunststoff-Gebilde handelt es sich um eine unlackierte RC-Karrosserie. Ein Tiefziehteil aus Lexan, also einem bruchfesten Kunststoff. Auch dieses Teil hatte ich zuvor noch nirgends gesehen. Kommt aus Belgien, der Maßstab ist 1:10, der Radstand beträgt 27 Zentimeter. Zm Größenvergleich mal mit einem 1:18 Modell und dem bekannten Siku Spielzeugauto.
Auf der Karosserie befindet sich übrigens noch eine Schutzfolie (am vorderen Kotflügel wurde sie testweise abgezogen). Darunter ist sie noch deutlich glänzender.

Was ich damit genau mache weiß ich noch nicht. Vielleicht weiß lackieren und an die Wand hängen oder zum nächsten Weihnachtsfest komplett mit Vollmilchschokolade ausgießen. Mal sehen : )


 
     
„Werke“ ist ein neues englischsprachiges Printmagazin über BMW Culture. Dies ist die 148 Seiten starke Erstausgabe.

Gefeatured wird unter anderem der erste BMW M3, das Münchner Headquarter und „The man with the best job in Munich“, Benjamin Voss von BMW Classic. Schick gemacht! Bestellbar ist das Magazin hier: zur Werke Website


   
         
 
       
Aus der Abteilung Rennsport: Vier großformatige Fotoabzüge des „Maurer“ Gruppe-2-Sechsers, damals gefahren von Maurizio Micangeli, Karl Hurler und Dieter Schmid. Man beachte das üppige Airbrush-Bild im Fantasy-Style auf der Motorhaube. Urheber ist niemand geringeres als der legendäre Walter Maurer, in dessen Lackiererei schon Warhols Art Car und der Originalteil- Tourenwagen entstanden.

Selbes Bild, aber darunter: Aufkleber des Motul-Teams (französische Produktionswagen Meisterschaft), BMW-Motorsport und des Somati-Teams (24 Stunden von Spa/Francorchamps 1984)


 
     
Rechtes Bild: ein Pressefoto des Autotests der Bild-Zeitung, auf der Rückseite beschriftet mit „BMW CSI Coupé in Spanien, 10. März 1976“. Ein seltsames Foto: der Autotester sitzt sonnenbebrillt und bequem im Fahrzeug, während die spanische Bevölkerung im Hintergrund die Wäsche am Dorfbrunnen wäscht.

Unten: „Racing Fever“ ist ein sehr cooles belgisches Comic aus dem Jahr 1983 (extra Bericht folgt), daneben das „Hupe“ Magazin für Kraftfahrer vom Juli 1982. „Straßenfest durch noch mehr Technik unter dem Blech" lautet die etwas unbeholfene Schlagzeile zum neu eingeführten 635 CSi CS/1. Ansonsten inhaltlich viel abgedruckte Pressetexte und -fotos von verschiedenen Marken, Händleranzeigen und (schlechte) Witze. Lange dürfte es das Heft nicht gegeben haben...


 
     
Und last but not least noch unzählige E24 Anzeigenmotive, darunter auch einige sehr rare Sachen aus Japan, Italien und den USA. Wenn ich demnächst Zeit finde, werde ich die neuen Motive mal einscannen und die Doppelseiten digital zusammennähen.

Ach so, der 80er Jahre Helm im BMW-Motorsport-Design (Foto ganz oben) ist ebenfalls ein Fundstück aus der elektronischen Bucht. Der wurde zwar mit größter Wahrscheinlichkeit nicht von Dieter Quester getragen aber mir gefiel er trotzdem : )







Ein frohes neues Jahr Euch Allen! Januar 2022



2022 — Wir sind mittlerweile im zweiten Jahr der Pandemie. Die großen Treffen, Messen und auch unsere Maiausfahrten konnten bisher leider nicht stattfinden. Hoffen wir mal, dass sich das bald wieder ändert.

Somit war das vergangene Jahr eher das der kleinen Treffen und Meetings. Hier mal ein paar Fotos von einer abendlichen Hafentour mit Dennis und seinem calypsoroten 320 Cabriolet plus Lars' M635. Pure Eighties!


   

Die Fotos wurden von uns natürlich gleich bei Instagram gepostet. Dort wurde BMW Classic auf uns aufmerksam und fragte, ob sie die Bilder ebenfalls für ihre Social Media Channels nutzen dürfen. Wir hatten definitiv nichts dagegen.

Bleibt gesund und passt auf Euch auf. Und auf Eure Sechser natürlich auch!


   
Bei Instagram: Dennis (320i Cabriolet), Lars (M635CSi), und ich (Sharknose.de)
Fotos: Ferenc Kempermann










Nerdstuff Teil 4: die „Six by Six“ Prospektbox November 2021


 

   
         
Großbritannien, 1983: Um den Verkauf des facegelifteten E24 anzukurbeln, ersinnt BMW GB eine stilvolle Marketingmaßnahme. Sechs renommierte Fotografen sollen den 6er auf Ihre eigene Art und Weise kunstvoll ablichten.

Ken Griffiths, Pete Lavery, Derek Seaward, Patrick Shanahan, Rod Stone und Denis Waugh heißen die Auserwählten. Die Motive des Sechs werden schließlich auf feines Kunstdruckpapier gedruckt und mit einem Katalog in einer Art Präsent-Box an potenzielle Kunden verschickt.


   
         

In dem persönlichen Anschreiben heißt es:

„This collection is a fitting showcase for the style and elegance of our new Coupe, thanks to the skill and the talent of six fine photographers.
I may be a little biased but I am personally very pleased with the way the photographers have captured the spirit and qualities of this outstanding new car.
Whilst I have sent you ‚Six by Six‘ with no obligation whatsoever, you may find that it will stimulate your further interest in either the BMW 628CSi or 635CSi.“

Damals ein Appetitanreger zum Coupékauf, heute ein rares Sammlerobjekt.








Safety First! Juni 2021



   

Macht auch vor und hinter dem Starterfeld eine gute Figur: Der 633 und 635 CSi wurde in den 70er und 80er Jahren auf verschiedenen europäischen Rennstrecken als Safety- und Pace Car eingesetzt.

Ob in Donington Park als „Race Tender“, beim Formel 1 Grand Prix am Hockenheimring oder als M635CSi vor Gruppe-C-Boliden bei den „1000 Kilometres of Brands Hatch“. Das Rennen fand am 18. September 1983 statt. Bei dem M635CSi Pace Car muss es sich demnach um ein Vorserienfahrzeug handeln, denn die offizielle M635 Serienfertigung wurde erst einen Monat später (Oktober) begonnen.

Dann gibt es für diese Spielzeug-Modelle ja doch ein realistisches Vorbild ; ) Woop woop!

Brasilianisches „Brinquedos Rei“ Modell (auf Schuco Basis) im Maßstab 1:43 Griechisches 1:64 Modell von „Polfi-Toys“









Aus dem Dornröschenschlaf erwacht: ABC-Exclusive Cabriolet Juli 2020


 

   
         
Es gibt Dinge, die sind vielleicht nicht klassisch schön, aber sie sind selten und üben dadurch einen ganz speziellen Reiz aus. Getunte Fahrzeuge von ABC Exclusive zum Beispiel gehören dazu, BMW-E24 Cabrio-Umbauten auch.

Hier kommt beides zusammen. Dieser Survivor aus den 80er Jahren gehört zu den wenigen Fahrzeugen, die von der Bonner Firma ABC-Exclusive zum Cabriolet umgebaut wurden. Weil das dem Erstbesitzer aus Trier noch nicht an Exclusivität reichte, wurde auch noch ein ABC-Widebody Kit geordert.


   
Widebody!        

   
Dreiteilige Gotti-Felgen mit Pirelli P7 in 345/35   Vorne in der Dimension 285/40    

   
        Dicke Backen
Pressefotos von ABC-Exclusive, Bonn — So waren sie, die 80er Jahre!

   
Die damalige Umbaukosten zum Cabriolet betrugen 49.000,- DM (ohne BMW 635 CSi Basisfahrzeug natürlich). Der Widebody-Umbau kostete extra.

   
6CS-Interieur   Armaturenbrett in Leder    

   
         

   
         

   
Letzter Ölwechsel bei 18.660 km (2006)   Verstärkungen der Federbeindome    

   
         
Der jetzige Erbe möchte dieses seltene ABC-Exclusive Cabriolet nun verkaufen und wandte sich deshalb an mich. Der Wagen hat zwei Vorbesitzer und ist lediglich 25.000 km gelaufen.
Wenn Euch das ABC-Cabriolet interessiert, dann schreibt mir gern eine Mail. Der Kontakt zum Verkäufer kann hergestellt werden.





Wer jetzt auf den Geschmack gekommen ist und Lust auf eine Zeitreise in die 80er Jahre hat, der findet hier das volle Aroma der Tuning-Eighties. Zu den verschiedenen E24-Cabriovarianten geht's hier. Enjoy!


   
ABC-Exclusive Cabriolets: die klassische Version   Modell „Prestige“   die Widebody-Version „Sport-Breit“





Nachtrag (Juli 2021)


Diese Bilder erreichten mich vor ein paar Wochen aus der Schweiz: das ABC Exclusive Widebody Cabriolet hat einen neuen Besitzer gefunden! Hier ein paar Fotos nach der ersten Reinigung.

  Langsam kommt der alte Glanz zurück
Massive Heckpartie Offen deutlich eleganter als mit geschlossenem Verdeck










Es grünt so grün April 2020


Corona, Corona, ich wühle im Archiv : ) Hier ein paar Fotos aus dem letzten Herbst, die ich noch gar nicht gepostet hatte. Fotografiert vom fantastischen Roman Rätzke. Ein spitzenmäßiger Abend im Hamburger Umland war's — und fast so sonnig wie in Kalifornien ; )

 
 
 

Fotos: © Roman Rätzke www.roman-raetzke.de , Instagram










California Love August/September 2019


Highway 1 am Big Sur


Kalifornien, was für ein phantastisches Fleckchen Erde! Auf unserem dreiwöchigen Westcoast-Trip haben wir so extrem viel gesehen und einiges hatte natürlich mit dem Thema Auto zu tun : )

Hier mal kurz im Telegramm-Stil runtergerattert: los ging's in Scotts Valley, genauer gesagt in der Werkstatt von Bruce Canepa, einem legendären Rennfahrer und Spezialisten für klassische Sportwagen.
Danach ging es direkt weiter zu Legends of the Autobahn“, einem Treffen für Bimmer, Benzer und Ingolstädter Automobile. Sehr eindrucksvoll auf einem Golfplatz gelegen und mit gechillter, kalifornischer Atmosphäre.

Am nächsten Tag stand die Rolex Motorsport Reunion auf dem Laguna Seca Raceway an. CSL Coupés in Aktion, wie immer schön anzusehen. Den Pebble Beach Concours durchquerten wir auf dem 17 Mile Drive, in Los Angeles besichtigten wir das Petersen Automotive Museum, waren beim Cars and Coffee in Orange County, fuhren über die klassische Route 66 und schauten uns das Blackhawk Museum in Danville an.

Ich glaube ich habe über 4000 Fotos gemacht. Aber bitte nicht weitersagen. Da fällt's echt schwer eine ordentliche Auswahl zu treffen. In den kommenden Wochen werde ich nach und nach die Bilder der Treffen, Spezialisten und Museen hochladen.

 
Canepa in Scotts Valley: eine unfassbare Werkstatt, Museum und Shop
Vargas Rosalio und sein inoffizielles E38 Art Car in Carmel Latex all over

   
         
 
Monterey Santa Monica San Diego 17 Mile Drive
 
Period Correct - Automotive Boutique, Costa Mesa Ford GT40 MK IV im Fenster
 
Petersen Museum, Los Angeles   Lancia Stratos Zero
 
2035 Audi RSQ aus "I, Robot" Lowrider The Nux Car aus "Mad Max" Batmobiles
 
Top Fuel Dragster Pierson Brothers Ford Coupé So-Cal Belly Tank Racer Testa Rossa, Bizzarrini, 935
 
Lo Res Car (United Nude/Koolhaas) Bei Crevier Classic Cars in Costa Mesa
 
Laguna Beach Posing am Filmset in L.A. San Diego
 
Cars and Coffee, San Clemente  
1974er Schnitzer CSL, Laguna Seca Raceway Jägermeister Racing in full effect
 
Route 66, Kingman     Aptiv Self Driving 540i, Las Vegas

   
Irgendwo im Nirgendwo
 
Grand Canyon South Rim Blackhawk Museum, Danville Eleanor Am Ocean Beach in San Francisco
Pokalvergabe bei „Legends of the Autobahn“ in Monterey
Die Hits der 60er/70er/80er und das Beste von heute Bertone Garmisch Recreation









Die 'Klassiker-Tage Schleswig-Holstein' in Neumünster 19. Mai 2019



Was Hamburg leider nicht hinbekommen hat funktioniert in Neumünster hervorragend. Hier gibt es eine richtig nette, lebendige Oldtimer Messe. Einige interessante BMWs waren am Start, aber (zumindest am Sonntag) seltsamerweise kein einziger Sechser.

Dafür präsentierte der BMW V8 Club eine echte Rarität, einen E23 BMW Alpina B10 3.5. Dieser wurde meines Wissens als Äquivalent für den in Großbritannien nicht erhältlichen BMW 745i angeboten.Vom britischen Alpina Händler Sytner wurden angeblich 37 Exemplare dieser seltenen Spezies vertrieben.


Website: Klassikertage Neumünster


   
Die Holstenhallen in Neumünster       2000 CS „Schlitzaugencoupé“

   
327 Roadster        

   
Barockengel        

   
Topgepflegt: ein BMW Alpina E23 B10 3.5 in lapisblau. Soll angeblich aus dem Vorbesitz von Fürst Rainier von Monaco stammen.

   
BMW 503 V8 von 1957        

   







Buchtipp „Le guide de toutes les BMW“ Volume 2 Mai 2019


Aus Frankreich stammt dieses über 400 Seiten starke Werk über die Baureihen 5er (E12, E28, E34, E39), 6er (E24), 7er (E23, E32, E38), 8er (E31) sowie M1 und Z8.

Vom Design her sehr ansprechend aufgemacht und hochwertig von der Verarbeitung, zeigt Autor Laurent Pennequin in diesem Buch viele unveröffentlichte Fotos, Detailvergleiche, Tabellen und Grafiken.


Allein das Kapitel über die Baureihe E24 umfasst 58 Seiten, darunter frühe Designskizzen, die chronologische Evolution, Technik, Ausstattungsvarianten, Motorsport, Alpina-Modellreihen, Cabriolet-Varianten und Art Cars.

Keine Standardware, sondern gut recherchiert und liebevoll aufbereitet. Ich bin stolz, dass ich selber mit ein paar Bildern zum Buch beitragen konnte.

 
       
leider nur in französisch erhältlich Skizzen von Paul Bracq und Manfred Rennen
 
  E31 Alpina, M8, Cabriolet E23 Erlkönig E28 US-Versionen


Autor: Laurent Pennequin
Verlag: auto forever
Format: 20,8 x 27,8 cm
416 Seiten, 783 Fotos, 170 Illustrationen
Sprache: französisch
Preis 49,- Euro


Bestellbar direkt beim Verlag








Wo sind wir gerade? In der Nähe von Buchloe? April 2018

Allein schon das Kennzeichen...

Buchloe? Ja, da war doch was… Also ab von der Autobahn und in Richtung Alpenstrasse 35. Relativ unscheinbar in einem Wohngebiet liegt der Sitz der legendären Marke Alpina. Allzu viel zu sehen gab es leider nicht. Eine kleine Ausstellung über die Firmengeschichte im Foyer, aber leider keine klassischen Fahrzeuge. Auch mein Plan bei „Alpina-Wein“ hereinzuschauen ging nicht auf — bedauerlicherweise nur für Großkunden.

Wir wollten uns schon wieder auf den Weg machen, da lief uns der Firmengründer über den Weg. Nach kurzem Beschnuppern musste ich ihn einfach um ein gemeinsames Foto bitten. Sehr sympathisch der Mann!

Noch mehr zu Alpina gibt es hier zu lesen.


   
Alpina Automobile in Buchloe   The Legend himself: Burkard Bovensiepen and me    









Nerdstuff Teil 3 — Mal wieder neues Zeugs Januar 2018


Und wieder mal neues Zeugs mit ordentlich E24-Flavor.
Von links nach rechts: die detailreich emaillierte Plakette trägt das Logo des Clubs "BMW Autoclásicos Guatemala". Wahrscheinlich wurde sie zum 100 jährigen BMW Jubiläum angefertigt (Klammer auf, Fragezeichen, Klammer zu).

In der Mitte eine Druckform für eine schwarz/weiß Zeitungs-Anzeige. Das gute Stück stammt aus dem Jahr 1978 und zeigt den gerade eingeführten 635 CSi.

Aus der absoluten Neuzeit stammt das rechte Objekt. Hat mein Arbeitskollege David zusammengesteckt, während seine Kinder Eisprinzessinen-Figuren gebastelt haben : ) Coole Sache, danke David!


   
"BMW-Parade" Plakette   Druckform (Foto für Lesbarkeit gespiegelt)   Mein Grüner als Bügelperlen-Bimmer







Premiere: die 1. Hamburg Motor Classics 14. Oktober 2017


Hamburg, die Stadt mit Deutschlands höchster Oldtimer Dichte hat endlich eine eigene Messe für automobile Klassiker. Statt G20-Treffen mit Trump, Putin und Merkel gehörten die Messehallen diesmal den historischen Fahrzeugen — und das bei deutlich entspannterer Atmosphäre.

Das Debüt der Messe war relativ übersichtlich, denn lediglich drei Hallen dienten als Ausstellungsfläche und Fahrzeugmarkt. Das Manko wurde allerdings durch Oldtimerflächen für die Besucher auf dem Gelände erfolgreich kaschiert. Insgesamt also ein guter Start. Mit noch deutlich Luft nach oben.

   
Aston Martins von Noblehouse   Wenn die Heide blüht: Erika-Violett   Kautschuk Klassik

   
Cobra als Half Scale Modell...   ...mit Verbrennungsmotor...   ...fährt 45 km/h

   
Tempo Matador   Glas 2600 V8 vom PS Speicher    

   
    Back to the Future!   Der DeLorean DMC-12 von Michael Wagner

   
    Nuklear Reaktor und so weiter    

   
    The Boss   Fahrzeug Markt

   
    635 CSi (kein M), 129.000 km, 28.900,-   AMG 500 SEL mit 57.200 km, 49.900,-

   
Oldtimer Parkplatz zwischen den Hallen        

   
         

   
         

   
         

   
à la Singer: Kaege Retro   Ein 911 "best of all" Generationen-Mix   aber irgendwie ohne eigene DNA

   
ehemaliges AMG-Vorführfahrzeug       Barock-Alus mit Michelin TRX

   
         






Classic Festival Schloss Lembeck 22. Juli 2017


Premiere im westfälischen Dorsten: bei traumhaften Sommerwetter fand das erste Classic Festival auf Schloss Lembeck statt. Das Wasserschloss bot eine äußerst stilvolle Location und der BMW-Anteil der ausgestellten Klassiker war erfreulicherweise ziemlich hoch.
Einzig und allein die Besucherzahl hätte wesentlich höher ausfallen können. Aber vielleicht ist das bei der kommenden Ausgabe des Festivals schon völlig anders. Der nächste Termin ist vom 20. bis zum 22.07.2018.

Einer von 350 Stück: M3 GT neben R100 RS Krauser
 
  M3 Cecotto   BMW Isetta 300
 
  Z3 M Coupé mit 18.000 km Maserati Merak Mercedes O319
 
Horch 853 Sport Cabriolet Lancia Fulvia 1600 HF Fanalone   Fiat Dino 2000
 
Isetta 250 Rolls Royce Phantom I Büssing TU 7 Aero 1 1/2 Decker 501
 
  BMW 1502, Neue Klasse   2000 CS
 
  Puma GTS topasbrauner 528i mein cosmosblauer 635 CSi






>>> Am 10. Juni 2017 the place to be! <<<

 

3. BMW Old- und Youngtimer Treffen in Hamburg


Alle BMW-Fahrzeuge bis Baujahr 1991 sowie Exoten wie BMW Z1, Z8 oder E31 (8er) sind herzlich willkommen.

Also Bimmer auf Hochglanz bringen und am 10.06.2017 an der Oldtimer Tankstelle vorbeikommen!!




Veranstalter:
Robert (www.cultrod.de)
und Oldtimer Tankstelle Brandshof

Adresse:
Billhorner Röhrendamm 4
20539 Hamburg


Google Maps






Wann wird's mal wieder richtig Sommer (und die Saison geht los)? Februar 2017


Gerade beim Aufräumen meiner Festplatte gefunden und dabei etwas wehmütig geworden: Bilder von kleinen Touren und Treffen des letzten Jahres.
Haaaaach, war dit schön!


   
Coupé Mische   Reihensechser nebst V8 englischer Provenienz   Sundowner am Baakenhafen
Landshark vs. Sharknose

   
Treffen sich zwei 630 CS   Sagt der eine zum anderen: abgefahrene Farbe!   Jörgs rubinroter 77er Karmann 630 CS





Schicke E24-Shirts von Lukas Loza bei etsy.com Oktober 2016

 
   
Es ist angekommen und schaut spitzenmäßig aus!

Der britische Illustrator Lukas Loza bietet auf der Verkaufsplattform Etsy verdammt schicke Sechser-Shirts an.
Das Gute dabei: man kann quasi seinen eigenen E24 für's Shirt konfigurieren.

Und zwar Modelle ohne Spoiler, mit Spoiler und CS/2

Verschiedene Lack- und Shirtfarben stehen zur Verfügung.

PS: Fällt leider relativ kurz aus...
 






Start der 9. Hamburg-Berlin-Klassik Rallye 25. August 2016


Mal wieder ordenlich was los am Hamburger Fischmarkt: knapp 200 Fahrzeuge starteten bei der diesjährigen Hamburg-Berlin-Rallye von Auto Bild Klassik. Und das bei bestem sommerlichem Wetter. BMW Classic bereicherte das Starterfeld mit einigen Stücken aus der hauseigenen Sammlung.
Eislauflegende Kati Witt war Beifahrerin in einem 328er Vorkriegs-BMW, während Tourenwagen-Ass Prinz Leopold von Bayern und die ehemalige Rennfahrerin Lili Reisenbichler lieber selber ins Steuer ihrer bayerischen Exponate griffen.
Ein Mann der im Gewimmel kaum auffiel war der Schauspieler Siegfried Rauch. Lange Jahre war er "Traumschiff"-Kapitän, Autonerds werden sich aber eher an den Film Le Mans und seine Rolle als "Erich Stahler" an der Seite von Steve McQueen erinnern. Er ging bei der HBK ganz dezent im VW T3 Doppelkabine an den Start, was wahrscheinlich so spannend ist, als ob man die Strecke im Nahverkehrszug zurücklegen würde. Naja, immerhin bequem und geräumig.

Startaufstellung: 02er Parade von BMW Group Classic
 
Bentley 8 Litre Talbot London   Riley TT Sprite
BMW 328 Autenrieth Cabriolet      
  Eislauflegende Kati Witt Tourenwagen-Ass: Prinz Leopold genannt "Poldi" von Bayern
507 von BMW Group Classic     Lili Reisenbichler
BMW 2002 ti BMW 2002 GT4    
  Im Film "Le Mans" war er Erich Stahler, hier fährt er im T3: Siegfried Rauch Trittbrettfahrerin
Der 507 im Stadtverkehr 503 Coupé    
2002 tii "Gläserne Werkstatt" 1802 touring    
3200 CS      
Dr. Mario Theissens privater E3 Maike und Claas auf 323i    
  Deauville Team Magnum mit Schnuppi
2002 tii touring 2800 CS Ford Lotus Cortina Toyota 2000 GT
365 GT 2+2     Maserati Indy 4200





Großes Sharkfest zum vierzigsten Geburtstag am Zeitungskiosk Februar 2016


Gleich drei Oldtimer-Magazine berichten in ihrer März Ausgabe über das bayerische Coupé, das diesen Monat seinen vierzigsten Geburtstag feiert.
Den Anfang machte die deutsche Zeitschrift AutoClassic mit einem fünfseitigen Portrait „Sechs in the City“ inkl. Kaufberatung, geschrieben von Sven Jürisch. Danke übrigens für den Link zu meiner Website!
Motor Klassik folgte mit einem 6er auf dem Titel und ebenso vielen Seiten (6) im Heft, das noch weitere „Prestige Duelle - BMW gegen Mercedes" liefert (Autor: Alf Cremers).
Den absoluten Knaller lieferte aber das englische Magazin Classic Cars ab. Satte dreizehn Seiten Text und wunderbare Fotos (die Modelle im Vergleich) zum 40. Jubiläum der Baureihe. Was will man mehr?

Ab zum Kiosk!

Website: Classic Cars Magazine, Motor Klassik, AutoClassic






Nerdstuff 2 Dezember 2015

 

Watt ham wa denn da schon wieder alles ersteigert?

Durchgeknalltes 6er-Zeug natürlich!

Ein Oldschool-BMW-Streichholzbriefchen aus dem Jahre 1976 mit dem resadagrünen 630 CS, der damals auch erste 6er Pressebild zierte.

Ein 630 CS Glas mit technischen Daten und ein schickes 6er Ratzefummel, ich meine natürlich Radiergummi mit einem blauen, seltsamerweise B-Säulenlosen 635 CSi.

Alles total unnütz, aber schön zu haben : )






Bremen Classic Motorshow 6-8. Februar 2015


Die erste Oldtimermesse des Jahres - hat mal wieder Appetit auf die kommende Saison gemacht! Ein paar Erzeugnisse der Bayerischen Motoren Werke waren natürlich auch dabei.
Danke an Robert für fotografische Unterstützung!

Website: www.classicmotorshow.de


   
Durch die Zweiradhalle ging es...   ...gleich ins Parkhaus zu den Privatverkäufern    
   
seltener Fiat Vignale Samantha   crunchy Bimmer   W126 S-Klasse Kombi(!)
   
Da passt ne Extra-Kiste Bier rein: Isetta-Gespann   Japanischer Import - BMW 745i    
   
Wassn das??   Ein Bai, ääh, B.., Biagini Passo natürlich   Golf Cabrio + Country + Panda und Kadett Parts
   
Einer der schönsten Ärsche ever       Ab ins Messegetümmel!
   
Haaach...       Was für's Junior Team
   
         
   
Scirocco-Rückleuchten am Aston Martin Virage       Die Bäume schlagen aus
   
        Der Miniatur-Thunderbird: DKW 1000 SP
   
Fiat "Otto Vu" von 1954       Kuntasch!
   
Import M6   Mit Highline-Interior...   ...und voller Hütte
   
    Iso Lele    
   
    Geburtsort Dingolfing: Glas V8  






Empfehlung: Alpina Kalender 2015 "Automobile Meisterwerke seit 1965" 11. Dezember 2014



Er kam gerade mit der Post und ist jeden seiner 35 Euro wert:

"Im Jahr des 50. Firmenjubiläums präsentiert der Wandkalender ausgesuchte automobile Meisterwerke der ALPINA Modellhistorie.
Alle zwölf Monatsblätter sowie das Titelblatt sind beidseitig bedruckt. Die Vorderseite zeigt jeweils ein Fahrzeug – darunter legendäre Modelle wie den BMW 1800 mit ALPINA Anlage und den BMW 3,0 CSL ALPINA aus den Anfängen der Manufaktur, Meilensteine wie den beeindruckenden BMW ALPINA B10 Bi-Turbo und den eleganten BMW ALPINA Roadster V8 sowie das wegweisende Erfolgsmodell BMW ALPINA XD3 Bi-Turbo."

Die Rückseiten, gedruckt in edlem Duplex-Silber-Verfahren, enthalten historische Fotos des jeweiligen Modells sowie kurze Beschreibungen auf Deutsch und Englisch. Perfekt fotografiert hat das Ganze Frederic Schlosser, das Format ist 59,4 x 42,0 cm.

Bestellen kann man das gute Stück hier


   
         
   
       






Autoquartetts und Sammelkarten November 2014



Sechs Zylinder — sticht! Das hier dürften nahezu alle Quartettkarten sein, die es vom BMW E24 gab.
Angefangen mit dem topasbraunen 633 CSi über den hennaroten Tropic-Cabrio-Prototyp (drei unterschiedliche Karten) bis hin zum Alpina B7 Turbo.

Das Autoquartett so wie wir es spielen, gibt es (außer in Deutschland) nur noch in einigen wenigen Nachbarländern. In anderen Ländern, wie zum Beispiel den Vereinigten Staaten, kursierten anders formatige Sammelkarten mit ausführlicheren Informationstexten zum Fahrzeug.

Sogar in der ehemaligen DDR gab es anscheinend Auto-Sammelkarten, pikanterweise auch von West-Autos. Im großen Bild über diesem Text ist mittig eine Karte aus dem DDR-Magazin "Jugend und Technik" zu sehen. Die kunstvolle Strichzeichnung des 630/633CSi wurde offensichtlich von einem 'kapitalistischen' BMW-Pressebild kopiert.

Bei den unten abgebildeten Karten sind außerdem noch zwei Panini-Sammelbilder zu sehen.









Adrenalin - The BMW Touring Car Story Ab November 2014 auf DVD, Blu-ray, Video On Demand


Du interessierst Dich für die Geschichte der legendären BMW-Tourenwagen? M1, CSL, DTM, ETCC, M-GmbH sind nicht nur wahllose Buchstabencodes für Dich?
Dann ist jetzt ein kleiner Luftsprung fällig: Anfang November erscheint nämlich die vielversprechende DVD/Blu-ray „Adrenalin - The BMW Touring Car Story" mit packenden Rennsport-Aufnahmen und Interviews der Helden von damals.

Stuck, Ravaglia, Quester, Grohs, Zanardi, Cecotto, Jochen Neerpasch, Charly Lamm, Herbert Schnitzer und selbst „Nockenpaule“ Rosche kommen im Interview zu Wort.
Ein Kapitel über die 635 CSi Gruppe A Tourenwagen (The Sixth Sense) ist ebenfalls Bestandteil der Dokumentation.
A Spectacular Story Of A Legendary Brand. Ich bin gespannt!

Studio: Stereoscreen
Regie: Tim Hahne
Produzent: Nick Hahne
Website: www.adrenalin-film.de















Nerdstuff 1 Ihr kennt schon alles über den 6er? Auch diese drei Skuril-Artikel?


 

Die Schallplatte:

1977 zierte ein resedagrüner BMW 633 CSi das Plattencover der Gruppe "Sailor".

Der Bandname sagt Euch nichts? Aber wahrscheinlich die vorherigen Sailor-Hits wie "Girls, Girls, Girls" und "A Glass of Champagne".

Leider war auf "Checkpoint" kein Hit zu finden. Beim besten Willen nicht. Ein ziemlich lausiges Album. Bis auf das Cover mit der sexy Ost-Blondine und dem 633 Automatic.

Mal reinhören?


Sag ich doch, kickt nicht.

 
Sailor - Checkpoint (1977)



    Der Bierdeckel:

Von einer englischen Automesse? Keine Ahnung. Auf jeden Fall innovatives Marketing aus dem Jahr 1979. Cheers. Ich hol' ne Runde Pils und dann lass uns über Autos quatschen.
       



    Der Sechser Wandteller:

Was rar und selten ist muss nicht immer schön sein.
Hier der Beweis: ein BMW-Wandteller, bemalt von Wilma Langhamer. Ziemlich naiv bemalt um genau zu sein.

Nachdem ich jahrelang darüber geschmunzelt hatte und mich fragte, wer in aller Herrgotts Namen so etwas kaufen könnte, war es eines Tages so weit. Ich habe jetzt die Nummer 178. Und nein, das ist kein Witz.






Start der 7. Auto Bild Hamburg-Berlin-Klassik 28. August 2014


Hamburg, sonnig 20 Grad. Die Frisur sitzt. Auf dem Fischmarkt startet gerade die siebte Hamburg-Berlin-Rallye von Auto Bild Klassik. Um zu sehen was dort so am Start ist, bin in der Mittagspause mal kurz rübergehechtet. Zu den Fahrzeugen, die als erste auf die Strecke gingen gehörte ein BMW 507, ein 503 Cabriolet und mehrere 328 - die ich leider allesamt verpasste. Aber dafür gab es an der Elbe noch genug andere Highlights zu bestaunen. Dazu gehörte ein megararer BMW 2002 GT4. Dieses Coupé wurde im Jahre 1969 von Pietro Frua konzipiert und in lediglich zwei Exemplaren gefertigt.

BMW 2002 GT4 von BMW Classic
 
Fischmarkt gegen kurz vor 12 Uhr     2002 tii
    1A Lack-finish Singer Gazelle + Nash Metropolitan
Bitter SC Skoda 110 R    
Toyota Crown   VW SP2  
       
2000 tii touring 3.0 CSL von BMW Classic Mini Cooper S von seiner königlichen Hoheit Prinz Leopold von Bayern
BMW 2002 GT4 Nummer 2 von 2 Exemplaren Campagnolo Magnesiumräder Details wie Blinker sind vom E9
Die Rückleuchten stammen von einem Alfa Romeo Berlina 1750, das Armaturenbrett von der BMW 2500 Limousine (E3)
    Facel Vega 2 B  
    3.0 CSL  
732i      
  Commodore GS/E, früher von Röhrl jetzt von Lina van de Mars gefahren  






Coupés in der HafenCity August 2014


Spontanes After-Work-Treffen auf ein paar Kofferraumbierchen. Bernd kam diesmal mit dem Coupé der Stuttgarter Konkurrenz, einem nelkengrünen 560 SEC.
Voll versenkbare Seitenscheiben haben zugegebenermaßen auch ihren Reiz. Warum hat das BMW damals nicht auch hinbekommen...


   
         






33. Oldtimermarkt Bockhorn Juni 2014



   
Mit zwei 6ern auf nach Friesland   Gut besucht: Oldtimerstau vor der Oldtimerschau   Gegenfoto über Dets Außenspiegel

Weil's nur ein paar BMW-lastige Fotos geworden sind, habe ich es mal hier abgelegt:
Der dreiunddreissigste Oldtimermarkt im Bockhorn — mittlerweile selber ein Klassiker. Drei Tage Teilemarkt für Schrauber und Fahrzeugverkauf. Sonntags zusätzlich noch mit Youngtimertreffen und Friesland-Rallye. Aufgrund des perfekten Wetters war es in diesem Jahr so gut besucht, dass wir unsere 6er leider irgendwo zwischen den Militaria- und Treckerfreaks parken mussten. Beim Schlendern über den Platz fielen uns diese Kisten positiv auf:

   
burgundroter 520i        
   
    Ein Zwitterwesen aus Dingolfing: Glas/BMW 1700   Das Design scheint aus dem Osten zu stammen...
   
...ist aber aus Bella Italia von Pietro Frua...   ...und sollte ursprünglich ein Borgward werden.    
   
633 CSi       BMW 3/15, das erste BMW Automobil
   
928 in zeitgenössischem 80er Jahre Dekor       Styling von Michelotti: BMW 700
   
Glas Goggomobil        
   
Baujahr 1937: BMW 321       Isettisten
   
Victoria Spatz und Barockengel       Baur TC2
   
         
Website: www.oldtimermarkt-bockhorn.com        








For Sale bei "Art & Revs - The Fine Automobiles Gallery":
BMW 635 CSi Gruppe 2
August 2013

Der detailgetreue Nachbau eines ganz frühen 6er Racecars steht gerade bei "Art & Revs" in Luxemburg zum Verkauf:
Es ist eine Recreation des in den Jahren 1980-81 von Dieter Schmid, Karl Hurler und Maurizio Micangeli in der Tourenwagen Europameisterschaft eingesetzten BMW 635 CSi der Gruppe 2. Der Wagen wurde damals von Walter Maurer gesponsert, seines Zeichens "Lack-Papst" für Rennautos und eng verbunden mit BMW. Maurer war unter anderem für diverse BMW Art Cars (Calder, Stella, Lichtenstein, Fuchs u.a.) sowie das BMW M1 "Wirthausauto" Procar der Münchener Wirte verantwortlich.
Mehr Infos gibt es hier: www.artandrevs.com
   
    Das Original auf der Autogrammkarte von Schmid   Originalgetreue Recreation
   
         
   
         
   
         
   
         
   
     
Fotos: Art & Revs (www.artandrevs.com)






Neuaufbau: Eggenberger BMW 635 CSi Gruppe 2  - Jürg Dürig Januar 2012

 
  Damals: Helmut Kelleners - Tourenwagen Europameister 1981

Den "Enny"-Gruppe-2-BMW kennt man noch durch das Burago Spielzeugmodell aus den 80er Jahren.

Jetzt wurde das Originalfahrzeug restauriert, mit dem Helmut Kelleners und Umberto Grano 1981 Tourenwagen Europameister wurden.

Seit 2011 wird der Wagen bei historischen Rennen eingesetzt. Und das nicht gerade langsam (siehe Filme unten), schließlich war der heutige Besitzer und Fahrer Jürg Dürig 1984 selber Vize-Markenweltmeister auf einem BMW M1 Procar.

Vielen Dank an Jürg Dürig und 'JonesBerg76' für die Fotos

   
       
   
         
   
         
   
         
   
         
   
         
 
Altbüron Bergrennen (CH) 2011 Gurnigel Bergrennen (CH) 2011






Angasen Zwanzigzehn — 2. April 2010


Juchhei, die fünf 5 Fastenmonate sind vorrüber — es kann wieder Gas gegeben werden! Was im Winter durchgepäppelt, ausgebessert und gepflegt wurde, bekommt wieder Auslauf. Mit von der Partie: André mit seinem Schweizimport (siehe etwas weiter unten) und Bernd mit seinem ultraoriginalen 628er. Topzustand, mit lediglich 53.000 km auf der Uhr. Zum großen Erstaunen aller, ging es dieses Mal in den Freihafen. Da war ich ja fast noch nie...

 
3er Pack 6er im Spreehafen    
  Bernds 86er 628 CSi mein 85er 635 CSi Andrés 87er 635 CSi
 
beinahe Lebensmittelgeeignet   Lachssilber mit 220er TRX  
  Hamburg, ich liebe Dich    
 
      Abendsonne in der Großen Elbstrasse






Knipsung für Classic Driver — Oktober 2009


Geballte Kompetenz in Sachen Fahrzeugablichtung: Micha, Best-Girl Anni und ich im Kieslager.
Für die Sechser-Kaufberatung im Classic-Driver-Magazin knipsten wir Michas schwarzen Büffel.


 
 
   
         
 
           
 






Sechser-Kauf in der Schweiz — Juni 2009


Hamburg hat wieder einen Sechser mehr. Und zwar den 86er 635 CSi von André. Der war schon länger auf der Suche, fand aber bisher nicht das ideale Exemplar. Zumindest nicht in Deutschland. Über einen Hinweis im Forum wurde er bei www.car4you.ch fündig. Das gute Stück stand leider in der Schweiz, genauer gesagt in der Nähe von Biel, 1000 Kilometer entfernt also. Die Farbkombination, Ausstattung und der Preis waren allerdings so verlockend, das ein Flug gebucht wurde und André mich als Kaufunterstützung mitnahm. Mit einem Mietwagen ging es von Zürich in das an der französischen Grenze liegende Biel.

Kurz vor der Besichtigung legten wir noch noch mal eine kleine Kaffee- und Zigarettenpause ein. Fahren wir heute wirklich mit einem Sechser nach Hause? Was machen wir wenn das Teil doch eine Niete ist? 20 Minuten später waren wir auf den Grundstück des privaten Verkäufers, der am Bieler See wohnte. Der Mann wirkte sympathisch. Dann kamen wir zum spannenden Teil: die Garage wurde aufgeschlossen und das royalblaue Coupé herausgefahren.
Wir wurden nicht enttäuscht — die Bilder und der tatsächliche Zustand kamen sich sehr nah. Der Wagen war vor geraumer Zeit lackiert worden und diverse Kleinteile wurden erneuert. Umfangreiche Bilder der Lackarbeiten hatte der Verkäufer in einem Album gesammelt. Die dreiteiligen BBS RS wurden von einem Fachbetrieb aufbereitet und poliert. Rechnungen lagen vor. Nachdem wir unsere umfangreichen Checklisten abgehakt hatten stand fest: kaufen!


 
Airport Zürich André, grübelnd  
Spannung, Trommelwirbel   Leder perlbeige, EH-Automatik
 
    Lenkhebel erneuert, BBS poliert Lackierung dokumentiert
Testdrive     Das blitzt und blinkt

Jetzt mussten wir uns nur noch durch die Formalitäten quälen, dann konnte es in Richtung Deutschland losgehen. Des Nachts waren wir an der Grenze, die Zoll-Bürokratie wurde erledigt und weiter ging's nach Karlsruhe um einen Übernachtungs-Zwischenstop einzulegen.

Am zweiten Tag führte uns die Route zum Nürburgring, der einigermaßen auf dem Weg lag. Danach weiter in Richtung Heimat, nur noch unterbrochen von diversen Tank- und Kaffeestopps. In der Dämmerung erreichten wir Hamburg. Ausser einem kleineren Wassereinbruch unterhalb der A-Säule nach penetrantem Dauerregen hatte der Wagen seine ersten 1000 km bestanden. Das EH-Getriebe passte perfekt zum Wagen, das perlbeige Leder sowieso.


 
Mit deutschen Schildern Zoll    
Capri RS      
 
    Nächste Ausfahrt Nürburgring
  GT-R GT3 RS GT alter Schule
 
  Pflanzgarten Tanke an der Döttinger Höhe
     
 
  Hamburg!   Sie haben Ihr Ziel erreicht






Gregor Part II — Juni 2009

The worst case: Eine Frau crasht beim Ausparken in Gregors grade erst konservierten Sechser.
Was erst relativ harmlos aussah, entpuppte sich auf den zweiten Blick als massiver Schaden. Ausser der Stosstange mussten auch die Frontmaske, Motorhaube und Kotflügel erneuert, angepasst und lackiert werden. Mit anderen Worten: Der komplette Vorderwagen.

Nach mehrwöchiger Blechoperation mit unerwarteten Zwischenfällen und nahezu Komplettlackierung, kam der Münchner Patient zur erneuten Konservierung nach Hamburg. Die neue Front wurde konserviert und die restliche Karosse nochmal nachkontrolliert.


   
Bei BMW München:   Neuaufbau des Vorderwagens   Nach aufwändiger Reparatur wieder top
   
Autozug nach Hamburg   Im hinteren Radhaus sieht man's: frisch nachgefettet    






Treffen mit Gregor aus München — April 2007


Gregor kannte ich bis dato nur per Mail. Er gehört auch zu den Konservierungs-Jüngern und holte nach umfangreichen Eisstrahl- Lackier- und Schweissarbeiten sein Auto bei TimeMAX ab.

Frisch gefettet ging es dann zusammen in den nahezu ampelfreien Freihafen um ein paar Runden zu drehen.

   

 
 




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